Aktuelle Mitteilungen des Landesanglerverbandes
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen aktuellste Informationen und Mitteilungen zu Themen der Angelfischerei geben, sowie in komprimierter Form aktuelle Hinweise, Hintergrundberichte oder Pressemitteilungen veröffentlichen.

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8.800 neue Stralsunder auf einen Streich: Jungaale erobern Stadtteiche und Tausende Aale nun in VP zuhause

Görslow/ Stralsund, den 05.05.2021

Gemeinsam mit André Meißner vom Regionalanglerverband brachte Oberbürgermeister Alexander Badrow heute (04. Mai) die ersten von 8.800 Jungaalen in ihr neues Zuhause: die Stralsunder Stadtteiche.

Auch die Stralsunder Angelfreunde e.V. und der Sportanglerverein Voigdehäger See beteiligten sich an der Aktion "Rettet den Europäischen Aal". In einem riesigen Bassin brachte Marko Röse vom Landesanglerverband die vorgestreckten Aale in die Hansestadt. Jährlich werden Mecklenburg-Vorpommerns Gewässer auf diese Art mit Aalen im Wert von rund 140.000 Euro besetzt. Ein Großteil der Gesamtsumme wird über EU-Mittel finanziert. Der andere Teil kommt von den Anglern selbst und aus Spenden. Ob Privatperson, Verein oder Unternehmen - wer sich ebenfalls für den Schutz des Europäischen Aals starkmachen will, kann bei den ortsansässigen Anglervereinen sogenannte Aalaktien erwerben. Der freiwählbare Betrag kommt zu 100% dem Kauf zusätzlicher Jungtiere zu Gute.

Der Weg der Aale: Mit dem Golfstrom gelangen winzige Glasaale aus der Sargassosee östlich von Florida an die Westküste Europas. Dort werden sie aus dem Atlantik gefischt, in Holland aufgezogen und dann vom Landesanglerverband nach Mecklenburg-Vorpommern geholt. Ohne diese Hilfe würden es die Tiere nur sehr schwer und in geringer Population in die heimischen Gewässer schaffen. Die munteren Jungaale wiegen etwa sieben Gramm und sind ca. 15 Zentimeter lang. Nach etwa zehn Jahren sind sie geschlechtsreif und wandern als sogenannte Blankaale über Strelasund, Ost- und Nordsee zurück zu ihrem Geburtsort. Hier, in ca. 1.500 Metern Tiefe, schließt sich der Kreis.

"Eine wirklich tolle Aktion zum Artenschutz, für die ich unserem Regionalanglerverband Stralsund von Herzen dankbar bin. Ich freue mich über 8.800 neue Stralsunder, von denen ich einige persönlich begrüßen durfte. Und hoffe, dass sie sich im Moor-, Knieper- und Frankenteich ebenso schnell heimisch fühlen wie im Andershofer und Voigdehäger Teich," zeigt sich Oberbürgermeister Alexander Badrow begeistert.

LINK: https://www.stralsund.de/shared/Nachrichtenportal/Aktuelles/8.800-neue-Stralsunder-auf-einen-Streich-Jungaale-erobern-Stadtteiche

LINK zum Film:  https://www.facebook.com/stadt.stralsund/videos/836079053675095/?__so__=channel_tab&__rv__=all_videos_card

Weiterer Artikel – PDF:


Landtag MV: MV hebt Testpflicht für vollständig Geimpfte zum 1. Mai auf

Schwerin, den 27.04.2021

Vollständig geimpfte Menschen müssen vom 1. Mai an in Mecklenburg-Vorpommern keinen Negativ-Test mehr beim Friseur vorlegen. Das gelte auch für andere Bereiche mit Testpflicht, wie die Außenbereiche der Zoos oder die Baumärkte, kündigte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Montag nach dem Bund-Länder-Impfgipfel und einem anschließenden Impfgipfel in Mecklenburg-Vorpommern an. Dies sei ein kleiner Schritt für mehr Normalität, sagte die Regierungschefin.

Nach Angaben des Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) haben aktuell 6,55 Prozent der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern den vollständigen Covid-Impfschutz nach zwei Spritzen. Sie könnten andere Menschen nicht mehr anstecken, sagte Schwesig.

Ab Mai soll außerdem neu die Prioritätsgruppe drei in MV berechtigt sein, eine Corona-Schutzimpfung zu bekommen. Diese Impfungen sollen vorrangig über die 1700 Arztpraxen im Land erfolgen, sagte Schwesig. So soll die überlastete zentrale Terminvergabe des Landes geschont werden. In den kommunalen Impfzentren sollen im Mai vorrangig die anstehenden Zweitimpfungen gegeben werden.

Zur Prioritätsgruppe drei zählen unter anderem Menschen ab 60 Jahre, Mitarbeiter im Lebensmitteleinzelhandel, Polizisten, Feuerwehrleute sowie Mitarbeiter von Regierung und Verwaltung. Auch chronisch Kranke, wie Rheumatiker, Asthmatiker, Diabetiker, sowie Dickleibige mit einem Body-Mass-Index von über 30 zählen dazu.

Schwesig erwartet im Mai die Lieferung von 310 000 Impfdosen für Mecklenburg-Vorpommern und im Juni 582 000. Das reiche aber nicht aus, um allen Menschen der Prioritätsgruppe drei sofort ein Impfangebot zu machen, dämpfte die Regierungschefin zu große Erwartungen. «Das ist eine sehr große Gruppe.» Vorgezogen worden seien aus dieser Gruppe bereits die Lehrer der weiterführenden Schulen. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim hat nach eigenen Angaben die Erstimpfung der Lehrer und Erzieher bereits abgeschlossen. Dort waren am Wochenende 781 Lehrer von Gymnasien und Regionalen Schulen geimpft worden.

Das Land hat beim Impfen in den vergangenen Tagen unter anderem durch freie Impftage ohne Termin im Ländervergleich aufgeholt. Bis Montag waren 24,1 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft. Das war Platz sechs im Vergleich der Bundesländer. Von den gut 53 000 Impfdosen von Astrazeneca, die sich in den Kühlschränken stapelten, seien jetzt noch 13 000 bei den Hausärzten übrig, sagte Schwesig. Um den Berg restlos abzuarbeiten, hatte das Land Astrazeneca für alle ab 18 Jahren freigegeben.

© dpa-infocom, dpa:210426-99-363041/3

Quelle und LINK: https://www.landtag-mv.de/dpa-ticker


Aktuelle Corona-Regeln in MV: Schwesig: "Wir gehen weiter den MV-Weg"

Schwerin, den 26.04.2021

Land passt seine Schutz-Maßnahmen an das Infektionsschutzgesetz des Bundes an

Schwesig: Es bleibt im Grund­satz bei den bereits beschlos­senen Regeln in MV

© Staatskanzlei

Nach der Ver­ab­schie­dung im Bun­des­tag hat der Bun­des­rat am 22.04.2021 das neue Bun­des­in­fek­tions­schutz­ge­set­z pas­sie­ren las­sen. Im An­schluss an die da­rauf­hin ein­be­ru­fe­nen Son­der-Ka­bi­netts­sitzung sagte Mi­nis­terpräsi­den­tin Manuela Schwesig:

Die Lage in MV ist weiter kritisch, auch wenn die Inzidenz zuletzt leicht gesunken ist. Das Corona-Virus hat sich im ganzen Land ausgebreitet und unser Gesundheits­system ist stark belastet. Unser Ziel ist es, in einem ersten Schritt deutlich unter 100 und in einem zweiten deutlich unter 50 Neuinfektionen zu kommen. Dies sei der Grund für die in der vergangenen Woche beschlossenen starken Corona-Schutz­maßnahmen.

Mit dem neuen Bundes­infektions­schutz­gesetz stünden unter anderem künftig mehr Kinder­kranken­tage zur Verfügung, führte Schwesig weiter aus. Dafür habe sich MV stets eingesetzt. Erziehenden stünden künftig 30 Tage pro Elternteil bzw. 60 Tage für die Alleinerziehenden zur Verfügung. Diese Tage könnten aktuell für die Betreuung der Kinder zu Hause während der Corona-Pandemie in Anspruch genommen werden. Das Kind müsse dazu nicht krank sein.

Dies sei ein inhaltlicher Punkt, weswegen MV das Bundes­infektions­schutz­gesetz im Bundesrat nicht blockiert habe, so Schwesig. Allerdings falle dieses Gesetz ansonsten weitgehend hinter die bereits von MV beschlossenen Corona-Schutz­maßnahmen zurück. Es bleibe damit im Grundsatz bei den Regeln für das ganze Land, die in Mecklenburg-Vorpommern bereits am 16. April beschlossen wurden.

Schwesig: Wir gehen weiter den MV-Weg. Das Ziel ist klar: Wir müssen versuchen, so schnell wie möglich von den hohen Corona-Zahlen herunterzukommen.

Die Schutzmaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern

1. Es bleibt bei den vom MV-Gipfel am 16.4. beschlossenen starken landesweiten Schutzmaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern.

  • Kontakt­beschränkungen (Maximal ein Haushalt plus eine Person, dazugehörige Kinder bis 14 werden nicht mitgezählt)
  • Schließung der Kitas und Schulen bis auf eine Notbetreuung für Klasse 1-6 und in der Kita
  • Schließung des Einzelhandels bis auf Grundversorgung
  • Schließung körpernaher Dienstleistungen bis auf Friseure

2. Hinzu kommen künftig zusätzliche Regeln des Bundes nach dem Infektions­schutzgesetz

  • Ausgangs­beschränkungen in allen Kreisen und kreisfreien Städten über bei einer Inzidenz über 100 (gelten von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr, zwischen 22.00 Uhr und 0.00 Uhr sind Spazier­gänge oder Joggen allein weiter möglich)
  • In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz über 100 müssen die Baumärkte geschlossen werden. Dabei ist in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz zwischen 100 bis 150 das Einkaufen mit Termin und Test im Baumarkt weiter möglich.
  • Verschärfte Quadratmeter­begrenzung im Einzelhandel in Kreisen und kreisfreien Städten über 100 (1 Kundin/Kunde pro 20 qm bis 800 qm, 1 Kundin/1 Kunde pro 40 qm über 800 qm)
  • Zoos, Tierparks und Botanische Gärten dürfen in Kreisen und kreisfreien Städten über 100 nur nach Vorlage eines aktuellen negativen Corona-Test besucht werden (ausgenommen Kinder bis 6 Jahre).

Dabei gilt der Mechanismus: 3 Tage über 100 – Einführung der zusätzlichen Schutz­maßnahmen, 5 Tage unter 100 - Lockerung der zusätzlichen Schutz­maßnahmen am jeweils übernächsten Tag

Außerdem ist das neue Bundesinfektions­schutzgesetz mit folgenden zusätzlichen Schutz­maßnahmen verbunden

  • FFP 2-Maskenpflicht im ÖPNV und beim Friseur (wird landesweit eingeführt)
  • Zusätzliche Kinder­krankentage (von 20 auf 30, bzw. von 30 auf 60 für Allein­erziehende)
  • Verschärfte Home-Office-Pflicht und Test­angebots­pflicht in Unternehmen
  • Testpflicht in Schulen

An zwei Stellen planen wir – entsprechend der Bundesregeln – Erleichterungen für MV

  • Beisetzungen sind künftig mit bis zu 30 Personen möglich (bisher 20)
  • Kinder- und Jugendsport ist im Freien und kontaktfrei mit bis zu 5 Personen bis 14 Jahre plus eine Anleitungsperson (diese mit Test) möglich

Überblick über die in MV seit dem 24.04.2021 geltenden Corona-Regelungen (PDF, 0,01 MB) Tabellarischer Überblick, sortiert nach den einzelnen Maßnahmen. Details ergeben sich aus den Corona-Verordnungen des Landes sowie dem Bundesinfektions­schutzgesetz. In einzelnen Landkreisen/kreisfreien Städten können weitergehende Regelungen gelten.

Quelle und LINK: https://www.regierung-mv.de/corona/Corona-Massnahmen/

 

Robert Koch-Institut: COVID-19-Dashboard - Aktuelle Zahlen - Auswertungen basierend auf den aus den Gesundheitsämtern gemäß IfSG übermittelten Meldedaten - LINK: https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4


 

 


 


Landtag MV: Schwesig stimmt Bürger auf härtere Corona-Maßnahmen ein - Coronagipfel tagt

Schwerin, den 15.04.2021

Schwesig stimmt Bürger auf härtere Corona-Maßnahmen ein

Schwerin (dpa/mv) - Angesichts sprunghaft steigender Corona-Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern stimmt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) die Bürger auf härtere Maßnahmen ein. «Wir haben eine neue Lage. Erstmals ist wirklich das gesamte Land von hohen Corona-Zahlen betroffen», erklärte sie am Mittwoch. «In den Krankenhäusern steigen die Belastungen. Wir müssen sicherstellen, dass alle, die schwer erkranken, die notwendige medizinische Hilfe erhalten.» Beim um einen Tag vorgezogenen MV-Gipfel solle deshalb am Donnerstag mit Kommunen, Wirtschaft und Gewerkschaften beraten werden, welche zusätzlichen Schutzmaßnahmen nötig seien. «In der aktuellen Situation brauchen wir mehr landesweite Regeln», stellte Schwesig klar.

Dem Vernehmen nach stehen eine landesweite Schließung der Schulen und des Einzelhandels - jenseits der Geschäfte für den täglichen Bedarf - zur Debatte. Vom kommenden Montag an schließen bereits die Kitas ihren Regelbetrieb. Sie dürfen dann nur noch eine Notbetreuung für Kinder von Alleinerziehenden und von Eltern in systemrelevanten Berufen anbieten, wie das Sozialministerium am Mittwoch entschied.

In vier der acht Landkreise und kreisfreien Städte - Vorpommern-Greifswald, Mecklenburgische Seenplatte, Ludwigslust-Parchim und Schwerin - müssen auch die Schulen ab Montag schließen, weil die Sieben-Tage-Inzidenz dort am Mittwoch über 150 lag. Diesen Wert hat Mecklenburg-Vorpommern auch als Bundesland insgesamt überschritten, so dass nicht auszuschließen ist, dass die Schulen vom kommenden Montag an landesweit auf Homeschooling umstellen müssen. Am Mittwoch betrug die Zahl der Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in sieben Tagen in MV 158,3. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales meldete mit 575 registrierten Neuinfektionen einen Tages-Rekordwert.

Die im Landtag oppositionelle Linke erwartet einen mehrwöchigen Lockdown, wie die Fraktionsvorsitzende Simone Oldenburg sagte. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) rechnet mit drakonischen Schritten. «Ein Lockdown erscheint unausweichlich», erklärten die beiden Landesvorsitzenden Annett Lindner und Maik Walm. Die Abschlussprüfungen an den Schulen müssten jedoch davon ausgenommen werden, forderten sie. Am 23. April soll in Mecklenburg-Vorpommern die erste schriftliche Abiturprüfung geschrieben werden.

Parallel ruckelt es beim Impfen in MV weiterhin: Mehrere Kommunen berichteten am Mittwoch von freien Impfdosen, während die zentrale Terminvergabe des Landes Impfberechtigten mitteilt, sie könnten noch keine Spritze bekommen. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim hat deshalb 1600 Impfdosen aus den Impfzentren an Hausarztpraxen abgegeben. Die Hansestadt Rostock vergibt neuerdings die Hälfte seiner Impftermine über die Internetseite eines privaten Ticket-Vertriebs, «um die zentrale Landesvergabe zu entlasten», wie es hieß. MV lag zuletzt bei den Erstimpfungen auf dem letzten Platz im Vergleich der Bundesländer.

Im Gastgewerbe und Einzelhandel wächst derweil die Existenzangst. Mit einer weiteren Protestaktion haben Gastronomen, Hoteliers, Einzelhändler und Schausteller am Mittwoch vor dem Landtag in Schwerin ein Ende der Schließungen und wirksame Finanzhilfen vom Staat gefordert. «In den Unternehmen herrscht seit fast einem halben Jahr Stillstand. Sie haben gewaltige Opfer gebracht. Wir müssen endlich raus aus diesem Dauerlockdown», sagte der Präsident des Landesverbandes für Hotel und Gaststätten, Lars Schwarz. Obwohl Hotels und Gaststätten nachweislich nicht Treiber der Pandemie seien, müssten sie den Großteil der Folgen tragen.

In Gedenken an die bisher mehr als 900 Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Bundesland hat das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommerns für Sonntag Trauerbeflaggung angeordnet. Die Flaggen werden unter anderem in Dienststellen des Landes und der Gemeinden auf halbmast gesetzt, wie das Ministerium in Schwerin ankündigte.

© dpa-infocom, dpa:210414-99-203107/3 LINK: https://www.landtag-mv.de/dpa-ticker?tx_w3dpa_dpa%5Baction%5D=detail&tx_w3dpa_dpa%5Bcontroller%5D=Dpa&tx_w3dpa_dpa%5Buid%5D=26614&cHash=a3604bc8aa65c40bde1ac8152278c4ef

15.04.2021, 05:42 Uhr

MV-Gipfel berät (ab Donnerstag, 15.04.21, Beginn 13 Uhr) über schärfere Corona-Maßnahmen

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Am Mittwoch meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales mit 575 registrierten Neuinfektionen einen Rekordwert. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 158,3. In vier der acht Landkreise und kreisfreien Städte schließen ebenfalls von Montag an die Schulen, weil dort die Inzidenz über 150 liegt.

Die oppositionelle Linke im Landtag rechnet mit einem mehrwöchigen Lockdown in MV, wie die Fraktionsvorsitzende Simone Oldenburg sagte. Auch die Lehrergewerkschaft GEW rechnet mit drakonischen Schritten. «Ein Lockdown erscheint unausweichlich», sagten die beiden Landesvorsitzenden Annett Lindner und Maik Walm.

© dpa-infocom, dpa:210414-99-205250/4  LINK: https://www.landtag-mv.de/dpa-ticker?tx_w3dpa_dpa%5Baction%5D=detail&tx_w3dpa_dpa%5Bcontroller%5D=Dpa&tx_w3dpa_dpa%5Buid%5D=26628&cHash=754cb9c73a1f465b1d5b468782e42257


 


Pressemitteilung: LAV M-V e.V. begrüßt neues Wassergesetz - Angelboote mit E-Motoren nun grundsätzlich erlaubt

Görslow/ Schwerin, den 14.04.2021

Nach jahrelangem Ringen wurde nun das Wassergesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LWaG) geändert. Dies war das Ziel des Landesanglerverbandes M-V e.V., Interessenvertreter seiner 45.000 Mitglieder. Der Wasserweg für E-Motor-Boote wird damit auf vielen Gewässern frei.

 

„Das begrüßen wir außerordentlich“, sagt Axel Pipping, Geschäftsführer des LAV M-V e.V. „Für diese Nutzungsmöglichkeit unserer so vielfältigen Gewässer haben wir uns vehement eingesetzt. Besonders freut uns, dass das Befahren mit E-Unterstützung dort frei gegeben ist, wo ohnehin Ruderboote unterwegs sein dürfen. Mehr geht nun wirklich nicht - das ist ein voller Erfolg unserer Arbeit für unsere Anglerinnen und Angler des Verbandes.“

 

Das alte Wassergesetz war bereits seit 1992 gültig. Bislang mussten danach Angelrinnen und Angler hohe bürokratische Hürden überwinden und oft große Kosten aufbringen, um die E-Motorenunterstützung der Boote nutzen zu können. Neue Technologien entstanden in den vergangenen Jahrzehnten, sind weiter auf dem Vormarsch und sollen das Leben erleichtern. Die sauberen, kaum hörbaren E-Motoren bieten eine große Unterstützung für Anglerinnen und Angler.

 

Wo Ruderboote erlaubt sind, sollen nun auch Elektrobetriebene Boote fahren dürfen. Die E-Boote dürfen mit Motoren bis 1 Kilowatt ausgestattet sein und bis sechs Stundenkilometer Geschwindigkeit erreichen bei 1500 Kilogramm Wasserverdrängung. Die Nutzung ist Anglerinnen und Anglern erlaubt, die im Besitz eines gültigen Fischereischeins oder Touristenfischereischeins sind und die gültige Angelerlaubnis für das jeweilige Gewässer vorweisen können. Somit wird auch der Tourismus im Land unterstützt.

 

Das Gesetz tritt erst mit der Gesetzestext-Veröffentlichung in Kraft.

Zudem gilt es weiterhin bestehende Ausnahmeregelungen zu beachten: In Schutzgebieten, in den per Verordnung explizit die E-Motoren verboten sind, bleibt dies auch weiter so gültig. Nutzer müssen sich diesbezüglich selbstinformieren.

LAV M-V e.V.


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